Hi, willkommen!
Schön, dass du hier bist und neugierig auf meine Arbeit und mich.

Ich bin Opernsängerin, Choreografin und Träumerin mit einem Plan für imaginative Orte für künstlerische Prozesse und Kollaborationen. Ich schaffe Räume für unterschiedliche Arbeitsweisen — etwa in den kapitalistischen Ruinen des Hotels Haludovo auf dem ehemals sozialistischen Boden der Insel Krk in Kroatien und zwischen Berlin und Barcelona.

In meiner Arbeit verflechte ich Choreografie, queere Oper und transformative Begehren mit Humor und queerfeministischer Erotik. Ich erforsche Begehren als politisches Werkzeug und die wechselseitigen Schnittstellen von Operngesang und Choreografie. Mit meinem vollen Mezzosopran singe ich Oper aus dem Anus und erforsche neue Ästhetiken und Formate musikalischer und choreografischer Aufführungen. Seit 2024 erforsche ich ozeanische Praktiken in wöchentlichem Austausch mit der Ozeanografin Ina Nagler von der Universität Bergen, Norwegen, und befrage großräumige Zirkulation und Transformation.

Ich habe einen Master in Choreografie bei Bojana Kunst an der Universität Gießen abgeschlossen und einen Bachelor in Kulturwissenschaften, Philosophie, Performance, Musik sowie Jazz/Rock/Pop- und klassischem Gesang an der Universität Hildesheim studiert.

Ich wurde zum Körber Studio Junge Regie eingeladen, erhielt den JURY-PREIS der Sophiensaele 2015 und den BEST OFF NDS Award. Ich wurde für danceWEB 2018, das internationale Kreationsprogramm Freischwimmen 2019 und den internationalen Koproduktionsfonds des GOETHE-Instituts 2020 ausgewählt.

Meine Arbeiten wurden u. a. in der Gessnerallee Zürich, in den Münchner Kammerspielen, den Sophiensaelen Berlin und im Mousonturm Frankfurt gezeigt und tourten international im Théâtre de la Ville Paris, in den Teatros de Canal Madrid sowie an weiteren Orten in Frankreich, Polen, Serbien, Spanien und Großbritannien.

In meinen künstlerischen Praktiken lade ich Mitgestaltende und das Publikum zu Prozessen, Projekten und künstlerischen Austauschformaten mit Video, Tanz, Choreografie und Musik ein. Es ist mir ein Anliegen, unbequeme und visionäre Kräfte zu teilen.

Projekte + Kollaborationen

Seit 2015 initiiere ich Projekte mit Schweiß, Humor und intersektional-feministischen Kollaborateur*innen in Deutschland (Berlin, Frankfurt, Hannover) und international (Spanien, Polen, Frankreich).

Ich lade zu imaginativen Prozessen ein — etwa in den kapitalistischen Ruinen des Hotels Haludovo auf dem ehemals sozialistischen Boden auf der Insel Krk in Kroatien. Dort entwickle ich oberflächliche wie verflochtene Visionen mit meinen Kollaborateur*innen Ana Dubljević, Choreografin aus Serbien, und Kasia Kania, DJ/DB und mittlerweile international tätige Choreografin.

Ich kollaboriere regelmäßig in Choreografie, Dramaturgie und Musik. Ich habe die transparenscies-Performance BAD WEEDS mit der Choreografin Rocío Berenguer und dem Théâtre de la Ville Paris, den Teatros de Canal Madrid, der Kulturwissenschaftlerin und Pädagogin Golschan Ahmad Haschemi, der Choreografin Lu Chieregati und Onna Vaymen Kim sowie der musikalischen Leiterin und Musikerin Jasmine Reidig miterschaffen.